In diesem Kurs werden Sie gezielt auf die Tätigkeit des Meister Elektrotechnik im Elektrohandwerk vorbereitet. Sie vertiefen dabei prüfungsrelevante Kenntnisse der Teil I und Teil II gemäß der Meisterprüfungsordnung (ElektroTechMstrV).
Lehrgangsbestandteile
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- Die Nachhilfe bereitet auf individueller Stundenbasis zur theoretischen Fachprüfung vor. Folgende Inhalte können behandelt werden:
1. Elektrotechnische Grundlagen, Schaltungstechnik und Elektronik
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Netz- und Stromkreissysteme: Vertiefende Berechnungen und Analysen zu Gleich-, Wechsel- und Drehstromkreisen, unsymmetrischer Belastung, Zeigerdiagrammen sowie dem Verhalten von passiven Bauelementen.
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Elektromagnetische Felder und Bauteile: Detaillierte Betrachtung des elektrischen Feldes, der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und des Kondensatorverhaltens sowie des magnetischen Feldes, Induktionsvorgängen und Spuleneigenschaften.
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Leistungselektronik und Baugruppen: Vertiefende Grundlagen der analogen und digitalen Elektronik, Funktionsweise und Dimensionierung von Schaltungsarten, Schaltnetzteilen sowie Gleich- und Wechselrichteranlagen (u. a. für Photovoltaik- und Speichersysteme).
2. Messtechnik, Sensorik und Automatisierungskomponenten
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Elektronische Mess- und Prüfverfahren: Anwendung, Einsatzmöglichkeiten und schaltungstechnische Funktion elektronischer Messgeräte unter Berücksichtigung von Messfehlern und Schutzmaßnahmen nach DIN VDE.
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Signalverarbeitung: Eigenschaften, Kennlinien und elektrischer Anschluss von Messwandlern und Messumformern sowie die Auswahl und Applikation moderner Sensoren in der Gebäude- und Prozesstechnik.
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Steuerungstechnik: Auslegung von industriellen Steuerungen, Schaltungsentwicklung, Dokumentation sowie praxisnaher Entwurf, Programmerstellung, Test und Visualisierung von Automatisierungslösungen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS).
3. Normen, Sicherheits- und Baurechtliche Vorschriften
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Sicherheits- und Arbeitsschutzrecht: Vorgaben zum Arbeitsschutz, Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und Gefährdungsbeurteilungen.
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Technisches Regelwerk und VDE-Bestimmungen: Anwendung und rechtliche Einordnung einschlägiger VDE-Bestimmungen (z. B. DIN VDE 0100, DIN VDE 0105) für Errichtung, Prüfung und Betrieb von Niederspannungsanlagen.
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Baurechtliche und organisatorische Vorgaben: Berücksichtigung baurechtlicher Vorschriften unter besonderer Beachtung der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR), der Versammlungsstättenverordnung (VersammlStVO), der Arbeitsstättenverordnung (ArbeitsStVO), des baulichen Brandschutzes sowie von Datenschutzvorgaben.
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Blitz- und Überspannungsschutz: Planung und Dimensionierung von Schutzkonzepten gegen Blitzimpulse und Überspannungen in modernen Gebäudeinstallationen.
4. Energie- und Gebäudetechnik, Erneuerbare Energien
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Maschinen- und Antriebstechnik: Aufbau, Betriebsverhalten, Schaltungsarten und Kennlinien von Gleich-, Wechsel- und Drehstrommaschinen sowie Transformatoren.
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Netzwerk- und Kommunikationstechnik: Planung, Installation und Messung von strukturierten Verkabelungssystemen und Netzwerkkomponenten in Zweck- und Wohnbauten.
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Heizungs-, Klima- und Wärmepumpentechnik: Grundlagen zu Kälte-, Klima- und Heizungsanlagen, Auslegung und Einbindung von Wärmepumpen, Kaskadenschaltungen sowie vertiefende Berechnungen zur Wärmebedarfsrechnung.
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Dezentrale Erzeugung und Sektorenkopplung: Konzeption von Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energien (z. B. PV-Anlagen), E-Mobilität und Lademanagement sowie Einbindung von Smart-Home-Vernetzungen und Smart Meter Gateways (zentrale Messdatenerfassung und -aufbereitung).
5. Energieeffizienz, Analyse und Wirtschaftlichkeit
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Energieberatung und Gesetzgebung: Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wie des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), Analyse der Energie- und Umweltpolitik sowie Bilanzierung von $\text{CO}_2$-Werten.
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Energiemanagement: Methodiken zur Umsetzung des Energiemanagements, mathematische Berechnungsgrundlagen, Analyseverfahren für Bestands- und Neubauten sowie der gezielte Softwareeinsatz zur Auslegung und Auswahl geeigneter Hardware.
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Wirtschaftlichkeitsprüfung: Durchführung von Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsrechnungen für energetische Sanierungsmaßnahmen und technische Anlagen.
6. Betriebliche Projektierung, Kalkulation und Management
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Projektierung und Angebotswesen: Erstellung normgerechter Leistungsverzeichnisse nach Kundenwunsch, Fachkalkulation sowie umfassende Projektierungsaufgaben vom Entwurf bis zur Übergabe.
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Betriebsführung und Nachkalkulation: Ermittlung von Stundenverrechnungssätzen, Durchführung der kaufmännischen Nachkalkulation, Abwicklung von Gewährleistungs- und Kulanzfragen sowie Qualitätsmanagement und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen.
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Markt- und Geschäftsfeldstrategie: Strategische Geschäftsfeldplanung und -entwicklung sowie zielgerichtete Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und Neukundengewinnung im Handwerksbetrieb.
| Uhrzeiten | 3 mal pro Woche: Di, Mi, Do – 120min bzw. 240min je Sitzung | ||
| Zulassungsvoraussetzungen |
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| Inklusive |
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| Anmeldeschluss |
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Zusätzliche Information
| Kurszeiten | Abendkurs ab 17:00 Uhr |
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| Kursart | Einzelunterricht, Gruppenunterricht |



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